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Wie die richtige Haltung unser Leben transformiert

Manchmal gibt es Themen in unserem Leben, da kommen wir nicht weiter, oder drehen uns im Kreis.

Bei mir persönlich gibt es einen Bereich, bei dem ich seit einiger Zeit regelmäßig vor die gleiche Wand laufe. Und auch wenn ich inhaltlich nicht so sehr darauf eingehen möchte, kann ich sagen, dass jeder vermeintliche Lösungsversuch dazu führt, dass ein Programm aus limitierten Glaubenssätzen in meinem Geist hochfährt.

Mittlerweile weiß ich, dass es weniger um die äußeren Umstände, sondern um die innere Haltung geht. Somit ist Werte formulieren und eine Haltung finden und einnehmen gerade voll mein Thema.

Passend dazu entdeckte und postete ich gestern bei Facebook folgendes Video von Dana Falsetti, einer junge Yogini, die nach vielen Jahren der körperlichen Selbstablehnung endlich Frieden mit ihrem Körper schließen konnte. Dana berichtet in dem Video, dass sie früher dachte, wenn sie nur genug abnehmen würde, wäre sie endlich glücklich. Als sie jedoch ihr vermeintliches Wunschgewicht erreichte, merkte sie, dass sie immer noch unzufrieden war.

Woran liegt das?

Ihr Körper hatte sich verändert, die Haltung der Selbstablehnung war aber gleich geblieben. Ich persönlich kann ihre Gefühle sehr gut nachvollziehen, denn ich habe viele Jahre eine ungesunde Beziehung zum Essen und meinem Körper gehabt. Ich habe mich zwar schon immer gesund ernährt, jedoch hatte die Haltung dahinter weniger mit Genuss und Bauchgefühl zu tun, sondern war geprägt von Ängsten und Stress. Ich kann heute sehr locker und befreit über dieses Thema schreiben, denn ich habe diese Gedankenmuster seit mehreren Jahren komplett überwunden. Ich esse mit Genuss und kann mich körperlich voll und ganz annehmen und wertschätzen.

Wie habe ich das gemacht?

Die Meditation hat auf meinen Weg der Heilung sicherlich eine große Rolle gespielt. Mir wurde bewusst, wie destruktiv bestimmte Gedanken waren und wie sie sich negativ auf meine Stimmung und mein Leben auswirkten. Ich entschied mich für den Weg der Heilung und Selbstannahme und betete um eine neue liebevolle Haltung. Außerdem gab ich meiner Intuition und meinem Bauchgefühl die volle Erlaubnis ab jetzt über meine Mahlzeiten zu bestimmen. Dieser Weg dauerte ein paar Jahre und war geprägt durch einige unangenehme Nachbeben. Aber er führte irgendwann dazu, dass mein “Thema” irgendwann kein Thema mehr war.

Eine neue Herangehensweise

Wenn bestimmte Dinge zu eng an unseren Selbstwert gekoppelt sind, können wir das “Problem” nicht auf der Ebene des Problems lösen. Da helfen dann auch keine Affirmationen, die ohne gefühlte Überzeugung, sondern nur aus Verzweiflung gesprochen werden. Wir brauchen eine neue Herangehensweise.

Herz statt Kopf

Für mich konkret bedeutet das heutzutage, mein Anliegen an mein Herz zu übergeben und um Führung zu beten. Mein Gebet lautet dann ungefähr so:

“Liebes Herz, ich gebe dir die volle Erlaubnis dich von jetzt an um diese Angelegenheit zu kümmern. Bitte schenk mir eine neue liebevolle Sichtweise auf den Bereich…, aus der heraus ich mich leicht und frei fühle. Danke!”

Unser Leben erfordert so oft eine neue innere Haltung. Wenn ich z.B. von meinem Partner verlassen werde, krank werde, oder meinen Job verliere. All das sind Situationen, die wir am ehesten transformieren können, wenn wir die entsprechende innere, vergebende Haltung entwickeln. Wenn wir uns selbst mit all unseren Schrulligkeiten und Stories unserer Vergangenheit annehmen können, sind wir frei und können aus einem Gefühl der Leichtigkeit unseren Alltag gestalten. Ein Weg der oft Mut und Geduld erfordert, aber sich dennoch zu gehen lohnt.

Da dieses Thema mir sehr am Herzen liegt, freue ich mich heute ganz besonders über einen Kommentar von dir. Wie sind dein Erfahrungen auf dem Weg der Selbstannahme und Vergebung? Wann hast du das letzte Mal eine heilsame, innere Haltung eingenommen?

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4 Comments

  • Reply
    Stefanie Lemke
    8. Juni 2016 at 8:57

    Liebe Maria,
    Ich habe auch so meine Themen, Essen und Körpergefühl gehört dazu und ich bin gerade am Anfang meiner Übung. Das Video hat mich wirklich sehr beeindruckt.
    Ich arbeite mit Affirmationen und merke wie ich mehr und mehr aus der Selbstverurteilung raus komme.
    Liebe Grüße
    Stefanie

    • Reply
      Maria Ma
      8. Juni 2016 at 11:55

      Liebe Stefanie,

      vielen Dank für deinen Kommentar! 🙂
      Ja, das Video hat mich auch sehr berührt.
      Ich wünsche dir viel Kraft auf deinem Weg zur einer neuen & liebevollen inneren Haltung. <3

      Alles Liebe
      Maria

  • Reply
    Bhakti Yogini
    8. Juni 2016 at 12:10

    Ich freue mich sehr für dich, dass du dein Thema transformieren konntest und jetzt freier leben kannst! 🙂

    “körperlich annehmen” ist / war auch mein Thema – seit ich mich angenommen habe, wie ich bin, klappt es sogar an meinen “Problemzonen” abzunehmen bzw. Muskeln aufzubauen. Früher habe ich das selbst mit großer Anstrengung nicht geschafft – heute geht das viel leichter :-).

    • Reply
      Maria Ma
      8. Juni 2016 at 12:16

      Hey liebe Bhakti Yogini,

      es ist erstaunlich, wie viele Frauen damit zu tun haben sich ein gesundes, liebevolles Selbstbild aufzubauen.
      Eigentlich sollte es in meinem Beitrag nicht so, um dieses Thema gehen, aber es hat so gut zum Video gepasst.
      Außerdem macht es deutlich, dass auch wirklich tiefliegende Themen mit viel Geduld und Nachsicht aufgelöst werden können.
      Dann wenn erst die richtige Haltung das ist, kann die Energie fließen – und in deinem Fall können dann auch Muskeln mit Leichtigkeit aufgebaut werden.:)

      Liebste Grüße
      Maria

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