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Mata Amritanandamayi-eine Inderin umarmt die Welt

Über Amma
Amma ist mittlerweile rund um den Globus für ihre selbstlose Liebe und den Dienst an der Menschheit bekannt. Sie hat ein Vielzahl von karitativen Projekten ins Leben gerufen und so mit der von ihr gegründeten Organisation “Embracing the World” z.B. den Opfern des Tsunamis 2004 eine sehr große Hilfestellung geben können. Aber dies ist nur ein Projekt von vielen anderen. Denn Ammas Einsatz ist unermüdlich und dient nicht nur karitativen Projekten. Sie empfängt jeden, der zu ihr kommt mit einer herzlichen Umarmung und macht dabei keine Unterschiede von Herkunft, Geschlecht, oder sonstigem. Sie ist die menschlich gewordene Form von bedingungsloser Liebe und wenn man ihr zuschaut, wie sie teilweise 14 Stunden und noch länger ihre Arme öffnet, Menschen hält, Tränen trocknet und Küsse verteilt ohne dafür irgendeine Gegenleistung zu verlangen UND auch ohne nur 10 Sekunden Pause zu machen, wundert es nicht, wenn vor Rührung Tränen fließen und Menschen sich inspiriert fühlen.

Mittlerweile hat Amma über 30 Millionen Menschen umarmt und wenn man sie fragt, woher sie die Energie für all die Umarmungen und karitativen Projekte nimmt, hört man sie sagen: “Kinder, das ist, wie einen Fluss zu fragen, warum er fließt. Oder die Sonne warum sie scheint.”

Ammas Leben
Im Jahre 1953 wurde Amma in eine einfache Fischerfamilie in Südindien hineingeboren. Sie bekam den Namen Sudhamani, was “reiner Juwel” bedeutet. Schon als 5 jähriges Kind fiel sie durch ihren hingebungsvollen Gesang und die Fähigkeit tiefgreifende spirituelle Lieder selbst zu komponieren, auf. Zudem meditierte sie in jeder freien Minute tagsüber und auch Nachts während der Rest ihrer Familie schlief, was dazu führte, dass ihre Mutter sie nicht selten im Morgengrauen außerhalb des Hauses in der Natur vorfand.

Mit 9 Jahren wurde Ammas Mutter schwer krank. Aus diesem Grund verließ Amma die Schule, um sich nur noch um ihre sieben Geschwister und den Haushalt zu kümmern. Dies war eine unglaublich anstrengende Aufgabe, die sie durch ihren starken Glauben und ihre unermüdlichen Gebete bewältigte.
Als Amma auf der Suche nach Essensresten für die hauseigenen Kühe verschiedene Nachbarschaftshäuser besuchte, wurde sie mit extremen Armut  konfrontiert, was bei ihr ein tiefes Mitgefühl und das Bedürfnis zu helfen verursachte. Nicht selten nahm sie Kleidung und Nahrung aus ihrem Elternhaus, um diese unter den Armen zu verteilen. Sie tröstete die Menschen und begann sie spontan zu umarmen, was für die Umwelt ein ziemliches Unding war, vor allem die Umarmung von Männern. Doch Amma ließ sich davon nicht beeinfllußen und erduldete auch die Bestrafungen ihrer Familie.

Denn leider hatte Ammas Familie zu Beginn nicht viel Verständnis für ihre spirituellen und humanitären Praktiken, zumal ihr Bekanntheitsgrad im Dorf sich zunehmend vergrößerte und sich nicht nur Befürworter, sondern auch ein Lager von Menschen bildete, die sie ablehnten. Einige drohten sogar sie umzubringen und hielten ihr ein Messer vor das Gesicht. Unberührt davon reagierte Amma darauf mit folgendem Satz: “Ihr könnt zwar den Körper töten, aber nicht die Seele berühren.”

Im Alter von Anfang 20 Jahren weihte Amma ihre ersten Schüler ein und so kam es, dass nach und nach auf dem Gelände ihres ehemaligen Elternhauses ein Ashram enstand. Der zu Beginn natürlich recht klein war, aber im Laufe der Jahre immer größer wurde und heute schließlich über 3000 Menschen beherbergt. Zu denen täglich hunderte bis tausende Besucher dazu kommen.

Bedingungslose Liebe und der Dienst am Nächsten
Amma nimmt die Sorgen und Leiden der Menschen als ihre eigenen an und ist in der permanenten Aktion, Leid in jeglicher Form zu vermindern und Trost zu spenden. Sie predigt den Weg der bedingungslosen Liebe und den Dienst an der Menschheit und hält ihre weltweiten AnhängerInnen dazu an, dass eigene Herz durch den Dienst am nächsten zu reinigen, um somit das Ego zu läutern. Das predigt sie nicht nur, sondern lebt es in ihren Taten vor, wenn sie wieder mal stundenlang jeden mit offenen Armen empfängt, der zu ihr möchte ohne dafür auch nur eine Gegenleistung zu erwarten.

Om amriteshwaryai namaha

Weiterführende Links:
http://www.amma.de/
http://www.amritapuri.org/

Bildcredit: Amma.de

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