10 In Allgemein/ Hinduismus/ Indien/ Inspirierende Yoga-Meister/ Lifestyle/ Mind/ Spiritual/ Yoga

Die Autobiographie eines Yogi – ein Buch, dass mich an Wunder glauben lässt!

Eigentlich möchte ich seit längerer Zeit einen Artikel über all die Bücher schreiben, die mich in den letzten Jahren inspiriert haben. Aber da ich gerade die Autobiographie eines Yogi zum 2. Mal lese und dabei in wundervolle Verzückungszustände gerate, war klar -dieses Buch verdient einen Extra-Post.

Das erste Mal fiel mir die Lektüre 2010 in die Hände, als mir eine liebe Freundin es mir für meinen Indienaufenthalt mit auf den Weg gab. Als ich es dann kurzer Zeit später anfing zu lesen, fühlte ich mich aufgewühlt und legte es für einige Zeit beiseite. Denn dieses Buch ist voller Wunder und sehr mystisch, was mir zum damaligen Zeitpunkt, in dem ich erstmal die indische Kultur verarbeiten musste, too much war.

Nachdem ich allerdings fast ein Jahr in Indien war und währenddessen an vielen Ritualen teilnahm und Zeit in Ashrams verbrachte, öffnete sich mein Geist auf einer völlig neuen Ebene für dieses bezaubernde Yoga-Werk und inspirierte mich nachhaltig.

Handlung

Dieses Buch handelt, wie der Titel schon sagt, von der Lebensgeschichte von Paramahansa Yogananda, einer anerkannten geistigen Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts. Geboren 1893 in Indien mit einem unstillbaren spirituellen Durst beschreibt er auf anrührende Weise, wie er seinen Weg zu seinem spirituellen Lehrer gefunden hat und erzählt von seinem aufregenden Leben mit ihm.

Von seinem Meister wird er in den Kriya-Yoga, einer bestimmte Meditationstechnik, eingeweiht, um diese im Anschluss in großen Stil in den Westen zu bringen. Dieses Buch ist, wie schon erwähnt, voller unerklärlicher Erscheinungen und erklärt hemmungslos die yogische Wissenschaft und Philosophie. Das Buch erschien erstmalig 1946 und wurde seit dieser Zeit in 18 Sprachen übersetzt.

Yoganandas zauberhaftes Wesen und sein einzigartiger, liebevoller Schreibstil ist ein Genuss, der beim Lesen das Herz zum überfließen bringt. Ich habe diese Lektüre nicht umsonst in der letzten Indien Aktuell Ausgabe vorgestellt und den Lesern empfohlen. Steve Jobs berichtet in seiner Biographie, dass die Autobiographie eines Yogi zu seinen absoluten Lieblingsbüchern zählte, welches er im Lauf der Jahre mehrmals gelesen hat. Dies ist nicht verwunderlich, den dieses Werk beschreibt im Kern die unendliche Kraft unseres eigenen Geistes, die Schöpferkraft, die uns allen innewohnt und zeigt auf, dass unerschütterliche Glaube an uns selbst und Gottvertrauen Wunder vollbringen kann.

Dieses Buch gibt dir:
  • eine hervorragende Einführung in die Wissenschaft und Philosophie des Yoga
  • Motivation deine eigenen Ziele und Träume durch die Kraft des Geistes zu verwirklichen
  • Inspiration zu mehr Leichtigkeit und Vertrauen in das Leben
  • einen sprachlichen Hochgenuss, der das Herz berührt

Für Lesefaule gibt’s das Buch übrigens auch als Hörbuch!

-> Autobiographie eines Yogi: Das Lebenszeugnis des großen indischen Meisters, der zum Mittler zwischen westlicher und östlicher Religiosität wurde

Welches Buch hat dich als letztes so richtig inspiriert?

Regelmäßige Tipps für ein Leben aus deiner Intuition heraus und zeitgemäße spirituelle Inspirationen gibt es HIER.

Lad mich auf ’nen Kaffee ein!

10 Comments

  • Reply
    Yogarette
    3. Oktober 2014 at 21:35

    Die Autobiographie von Nelson Mandela. Deine liebe Freundin…

    • Reply
      Maria Ma
      3. Oktober 2014 at 22:19

      Wenn du die noch hast, möchte ich die bitte lesen. :*

  • Reply
    martina tinney
    7. Oktober 2014 at 9:20

    om namah shivaya, ihr lieben … ich kann es nicht” lieblingsbuch” nennen, es ist genau d a s inspirierende , das nachhaltigste, was ich ständig am bett zu liegen habe und abends danach greife, es sind 2 bücher :
    “Wege durch den Tod” von Stephen Levine
    “”Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen” von Jack Kornfield

    darin werden unsere gesamten menschlichen dramen in dieser welt “beleuchtet” und machen damit platz für andere synapsen, die uns nähren … gerade im falle von trauer, verlust – das erleb ich grad – sind sie ein spürbares geschenk … aber, klar – auch über alle anderen bereiche des erden-lebens macht es neugierig zu lesen … aloha martina

    • Reply
      Maria Ma
      7. Oktober 2014 at 19:05

      Huhu liebe Martina,

      dein Kommentar war versehentlich im Spam-Ordner gelandet. Von ”Nach der Erleuchtung Wäsche waschen und Kartoffeln schälen” von Jack Kornfield habe ich schon oft gehört und es zieht mich immer mehr an. Vielleicht fällt es mir ja bald in die Hände! 🙂

      Alles Liebe
      Maria Ma

  • Reply
    yogastern
    7. Oktober 2014 at 10:18

    Liebe Maria,
    du hast mich wirklich neugierig gemacht. Das hört sich nach einer spannenden Yogalektüre an! Kommt gleich auf meine Wunschliste 😉

    • Reply
      Maria Ma
      7. Oktober 2014 at 10:21

      Das freut mich, denn dieses Buch ist wirklich einzigartig! 🙂
      Ganz liebe Grüße
      Maria

  • Reply
    Warum die meisten Yogis keine Zauberkräfte haben (mich eingeschlossen) - ganzherzig
    16. März 2015 at 19:45

    […] Ein Buch, dass dies sehr gut beschreibt ist die Autobiographie eines Yogi. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kannst du hier weiterlesen>>> […]

  • Reply
    Alexandra Maria
    18. März 2015 at 21:25

    Viele Bücher, die ich bisher gelesen habe, hätten den Titel “Lieblingsbuch” verdient. Ich lese Bücher generell nur zu Ende, wenn sie mich auf irgendeine Art berühren und mein Herz einfach mit reißen, so dass ich gar nicht anders kann, als weiterzulesen. Von dem her – alles, was ich bisher zu Ende gelesen habe ist aus meiner Sicht ein Kunstwerk und eine wichtige Botschaft an die Leser. Derzeit würde ich das Buch, “Patanjalis Yogasutra – der Königsweg zu einem weisen Leben” von Ralph Skuban empfehlen. Er übersetzt und kommentiert die Yogasutrani auf ganz berührende und verständliche Art und Weise und so, das jeder sie verstehen kann.

    • Reply
      Maria Ma
      20. März 2015 at 13:23

      Hey Alexandra,

      an die Yogasutras habe ich mich bis jetzt immer nur häppchenweise rangetraut.
      Bin gespannt, wann die Zeit reif ist und ich sie intensiver studieren werde.
      Dann werde ich deinen Tipp im Hinterkopf behalten. Also, lieben Dank.

      Ich hoffe dir geht’s gut?

      Liebste Grüße
      Maria Ma

  • Reply
    BioYoga – oder der Weg zur Selbsterkenntnis – PROFILja
    3. Mai 2017 at 16:00

    […] nur sehr wenigen Menschen vergönnt. Einer dieser wenigen war Paramahansa Yogananda, dessen „Autobiographie eines Yogi“ Peter Langheim als junger Mann las. Dabei stieß er auf vollkommen neues Gedankengut, und […]

  • Kommentar verfassen

    Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.